Katholisches Pfarramt Zell

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Paul Berger-Estermann, Pfarreileiter


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                    Fotos vom Samstag, 26. November 2016 ... bei der Rubrik Fotogalerie

 


 

Bild des Tages

06.12.2016



Heiliger Nikolaus



Heute, am 6. Dezember feiern wir den Sankt Nikolaus

Heiliger Nikolaus von Myra

Lebensdaten
geboren um 280/286 in Patras (Griechenland)
gestorben am 6.12.um 345/351 in Myra (heute Demre, Türkei)

sein Leben
Nikolaus von Myra zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen des Kirchenjahres. Die Gestalt des Heiligen Nikolaus ist durch ausgeprägtes Brauchtum zu seinem Fest und zahlreiche Legenden geprägt. Historische Fakten zu seiner Person gibt es jedoch nur wenige: Sicher ist, dass er um 300 Bischof von Myra wurde.

Zur Zeit der Christenverfolgung unter Galerius geriet er in Gefangenschaft und wurde gefoltert. Gezeichnet von den Misshandlungen trat er auf dem Konzil von Nizäa 325 auf, wo er für die Wesensgleichheit der drei göttlichen Personen eintrat.

Er starb an einem 6. Dezember zwischen 345 und 351. Die Darstellungsformen und Bräuche ergeben sich aus den Legenden, die vom Bischof von Myra erzählen: So wird von Nikolaus berichtet, dass er drei Töchtern eines verarmten Adligen geholfen habe, die sich ihre Mitgift für die Hochzeit als Dirnen verdienen mussten. So habe Nikolaus ihnen heimlich Beutel mit Geldstücken durchs Fenster geworfen, so dass sie ihr Tun beenden konnten.

Einer anderen Legende nach heisst es, dass der Heilige drei Offizieren, die unschuldig des Hochverrates angeklagt und in einen Turm gesperrt worden waren, das Leben rettete. In einer Variante wird erzählt, Nikolaus habe einmal drei Schüler davor bewahrt, von einem verbrecherischen Gastwirt geschlachtet und eingepökelt zu werden. Wahrscheinlich kam es zu dieser Variante, weil die Abbildungen von einem Turm mit einem Pökelfass verwechselt wurden.

Des Weiteren wird von Bischof Nikolaus berichtet, er habe ein in Seenot geratenes Schiff gerettet. Danach hatten die Matrosen während eines Sturms nach Nikolaus gerufen: als dieser kam, beruhigte sich das Meer und der Sturm hörte auf. Anderen Geschichten zufolge hat Nikolaus dafür gesorgt, dass einem Juden, dem sein Geld gestohlen worden war, das Diebesgut zurückerstattet wurde. Es wird auch erzählt, dass er die Stadt Myra vor einer Hungersnot bewahrt hat. Viele weitere Legenden berichten von der Wohltätigkeit und Wundermacht des Bischofs.

Brauchtum
Am Vorabend des Nikolaustages besucht der "Nikolaus" als Mann mit weissem Bart die Kinder, um sie zu beschenken oder auch zu tadeln. Kinder stellen ihre Stiefel vor die Tür, die dann am nächsten Morgen mit Süssigkeiten gefüllt sind. Der Legende nach soll Nikolaus nach seinem Tod jedes Jahr zur Weihnachtszeit dick vermummt durch Myra gezogen sein, um vergoldete Äpfel und Nüsse vor die Hütten der Armen zu legen.

Namensbedeutung
Nikolaus bedeutet "Sieger im Volk" (griech.).

Namensableitungen
Von "Nikolaus" leiten sich folgenden Namen ab: Nick, Nicky, Niklaus, Niklas, Niko, Nikolai, Klaus, Klas, Claes, Colin, Nils, Mikus, Mikolaj; Nicole, Nikola, Nicolette, Nikoletta

Darstellung
Nikolaus wird fast immer als älterer Bischof mit Bart dargestellt. Als Attribute sind ihm beigegeben: Anker oder Schiff, Turm oder Fass und drei Personen. Weitere Darstellungen zeigen ihn, während er drei Mädchen Geldbeutel reicht, manchmal auch drei Kugeln, Brote, Goldstücke oder Äpfel.

Patron
Nikolaus ist Patron von Russland und Lothringen, der Ministrant/innnen, der Kinder, der Jungfrauen, der Pilgernden und Reisenden, der Rechtsanwälte, Notare, Kaufleute, Apotheker, Wirte, Weinhändler, Schiffer, Fischer, Matrosen, Flösser, Müller, Bäcker, Korn- und Samenhändler, Metzger, Bierbrauer, Weber, Spitzen- und Tuchhändler, Steinmetze, Steinbrucharbeiter, Fassbinder, Knopfmacher, Kerzenzieher, der Feuerwehr, der Gefangenen, für eine glückliche Heirat, gegen Wassergefahren und Seenot, zur Wiedererlangung gestohlener Gegenstände, gegen Diebe


Hier bei uns in Zell ist das Brauchtum vom Samichlaus sehr lebendig – DANKE allen, die sich darum bemühen ...
... und hoffentlich haben alle Kinder ein Gedicht, wenn der Samichlaus kommt:

Paul Berger; Pfarreileiter / Diakon


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Samichlaus wo chonsch du här?
Warum isch au din Sack so schwär?
Bisch de ganzi Wald dur gloffe?
Häsch villicht s'Chrischchindli troffe?
S'hät sicher gseit es chämi au scho gli.
Gäll Chlaus, ich bin en liebe/i gsi!


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